Trauer nach Suizid

Ein Freitod lässt bei den Hinterbliebenen viele Fragen offen. Hier finden Sie Literatur zum Thema.

  

 

Buch Leben ohne dichLeben ohne dich.

Wenn geliebte Menschen in den Tod gehen

 

Bianca Lang 

 

Aufbau-Verlag

1. Aufl. (März 2006)


Preis: EUR 14,90

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Kurzbeschreibung

Tabu-Thema Suizid: Ein einfühlsames Buch, das aus der Isolation hilft.

Allein in Deutschland nehmen sich jedes Jahr etwa 12000 Menschen das Leben. Das sind mehr Tote als durch Verkehrsunfälle, Gewaltverbrechen und Drogen zusammen. Trotzdem spricht kaum jemand über das Thema. Die Journalistin Bianca Lang erzählt aus einer sehr persönlichen Sicht und außergewöhnlich offen vom Selbstmord ihres Vaters und läßt auch andere Betroffene ihren Verlust schildern.

Sensibel und eindringlich beschreibt die Autorin die Trauer und den Schmerz nach einem Suizid. Der Tod durch eigene Hand läßt die Menschen immer noch verstummen - ein Zustand, der Angehörige zusätzlich belastet. Dieses Buch soll das ändern und bietet Betroffenen eine Hilfe im Umgang mit dem traumatischen Erlebnis, indem es das Leben derer beschreibt, die mit den Folgen eines Suizids kämpfen müssen, mit Selbstzweifeln, unbeantworteten Fragen, Wut, Schuld, Hilflosigkeit, Überforderung und Scham. Mit der Schilderung verschiedenster Schicksale werden auch Wege aus der Krise sichtbar. Bianca Lang gelingt es durch ihre einfühlsame Betrachtung, Betroffenen Hoffnung und Trost zu spenden und aus der Isolation zu helfen. Ein Adreßverzeichnis mit Anlaufstellen für Hilfesuchende komplettiert den Band.

  

 


  

 

Buch Suizid. Das Trauma der Hinterbliebenen.Suizid. Das Trauma der Hinterbliebenen.

 

Manfred Otzelberger

 

Dtv

Auflage von Januar 2002


Preis: EUR 10,-

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Kurzbeschreibung

Jedes Jahr bringen sich in Deutschland mehr Menschen um als es Verkehrsopfer gibt. Ihr Tod hinterläßt Freunde und Angehörige in einem Chaos von Gefühlen. Oft verschweigen sie aus Scham die wahre Todesursache.

Manfred Otzelberger hat mit zahlreichen Betroffenen gesprochen, anhand dieser Beispiele zeigt er auf, mit welchen Problemen Hinterbliebene konfrontiert sind und wie sich diese bewältigen lassen. Aus der Sicht der Angehörigen beschreibt er den Freitod in seiner vielfältigen Gestalt: der Freitod des Kindes, der Eltern, eines Geschwisters, des Partners. Der praktische Teil bietet konkrete Hilfe: Ratschläge zur Trauerarbeit, Hinweise zum Umgang mit Behörden, Versicherungen und Medien sowie aktuelle Adressen von Beratungs- und Informationsstellen, von Selbsthilfegruppen und Therapiemöglichkeiten.

 

Der Verlag über das Buch

Dieses Buch nimmt sich "in vorbildlicher Weise der Problematik" an. Nürnberger Zeitung

Ein "sorgfältig recherchiertes Buch" Märkische Allgemeine Zeitung

"Ein hilfreiches und empfehlenswertes Buch" Einkaufszentrale der Bibliotheken

"Eine bemerkenswerte Studie" Braunschweiger Zeitung

"...mit großem Einfühlungsvermögen verfaßt" Apotheken-Revue - Spezial

"Dieses Buch ist ein absolutes Muß für alle, die sich mit Suizid beschäftigen" Umbrüche - Münchner Zeitschrift für Selbsthilfe und Eigeninitiative

"Otzelbergers Buch ist wichtig" Psychiatrische Praxis

 

 


  

 

Buch Warum hast Du uns das angetan?Warum hast Du uns das angetan?

 

Chris Paul

 

 

Gütersloher Verlagshaus
6. Aufl. (Januar 2008)

 
Preis: EUR 14,95

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Kurzbeschreibung
Warum hast du uns das angetan? - diese Frage verstößt gegen ein Tabu nach einer Selbsttötung wagen es Angehörige meist nicht, ihre eigenen Gefühle der Einsamkeit, Wut und Ohnmacht in den Mittelpunkt zu stellen. Chris Paul beschreibt für Angehörige und alle, die ihnen helfen wollen, Schwierigkeiten und Chancen des Trauerns, wenn ein Mensch sich das Leben genommen hat. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

 

Über den Autor
Chris Paul, geboren 1962, arbeitet als Trauerbegleiterin in Bonn und Köln. Ihr Buch "Warum hast du uns das angetan?" (GTB 989) ist ein Ratgeber für Trauernde nach einem Suizid. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

 

  


  

 

Buch Mein Sohn starb durch SuizidMein Sohn starb durch Suizid.

 

Heidi Matzel

 

Books on Demand GmbH

1. Aufl. (Mai 2003)


Preis: EUR 10,50 

 
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Kurzbeschreibung

Eine betroffene Mutter berichtet über den Suizid ihres Sohnes Michael. 

 

 


 

 

Buch Bitte hört, was ich nicht sageBitte hört, was ich nicht sage

 

Helga Käsler-Heide

 

Kösel Verlag

Überarbeitete Aufl. (Februar 2001)


Preis: EUR 15,95

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Kurzbeschreibung
Wenn Kinder oder Jugendliche nicht mehr leben wollen, löst das bei Angehörigen und Freunden neben dem ersten Schock viele Fragen aus, verbunden mit Selbstvorwürfen, Unsicherheit und Ängsten: Haben wir nicht alles getan? Was haben wir nicht bemerkt? Wo haben wir versagt?

Damit es möglichst gar nicht so weit kommt, hat Helga Käsler-Heide dieses praxisorientierte Buch vollständig überarbeitet und vor allem Präventionsmaßnahmen in den Vordergrund gestellt. Dazu zählt auch das frühzeitige Erkennen eventueller Alarmzeichen, so dass Eltern, Erzieher und Lehrer entsprechend reagieren können. Für den Fall, dass es trotzdem zu einem Selbsttötungsversuch gekommen ist, werden verschiedene Therapieformen für eine kompetente Nachsorge vorgestellt.

 

Über die Autorin
Dr. Helga Käsler-Heide, geboren 1955, ist psychologische Psychotherapeutin und führt in Tübingen eine eigene psychotherapeutische Praxis. Autorin erfolgreicher Sachbücher.

 

 


 

 

Buch Warum konnten wir Dich nicht halten?Warum konnten wir dich nicht halten?

 

Carin Dioda, Tina Gomez

 

Kreuz-Verlag

1. Aufl. (Januar 2006)


Preis: EUR 14,95

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Kurzbeschreibung
Die Selbsttötung eines nahe stehenden Menschen zu bewältigen zählt zu den härtesten Prüfungen, die das Leben bereithält, und Betroffene müssen dieses Schicksal oft einsam und ohne Unterstützung bewältigen. Es war nicht ihre Entscheidung, aber sie tragen die Folgen. Doch der Suizid ist auch gesellschaftlich ein Tabu. Das macht den Verlust zusätzlich schmerzhaft. Außenstehende können kaum verstehen, was die Trauernden fühlen. In diesem Buch kommen Fachleute und zahlreiche Betroffene zu Wort. Mit ihren Berichten wollen sie anderen Betroffenen Mut machen und zeigen, dass das Leben auch nach einem so traumatischen Erlebnis wieder lebenswert sein kann.

 

Über die Autoren
Tina Gomez hat Ethnologie und Psychologie studiert. Im Rahmen ihrer politischen Tätigkeit engagiert sie sich sowohl im schulischen Bereich wie auf kommunaler Ebene in sozialen Problemstellungen. Karin Diodà arbeitet als Fachjournalistin und Sachbuchautorin in Zürich. Zu ihren thematischen Schwerpunkten zählen Psychologie, Gesundheit, Medizin und Gesellschaft.