Hermann Karl Hesse wurde am 02. Juli1877 in Calw geboren. Er war ein deutsch-schweizerischer Dichter und Schriftsteller. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Der Steppenwolf”, „Siddharta”, „Peter Camenzind”, „Demian”, „Narziss und Goldmund” sowie „Das Glasperlenspiel”. In ihnen suchen die Protagonisten nach Spiritualität außerhalb der Normen der Gesellschaft.
Hesse geriet in eine tiefe Lebenskrise, nachdem er eine Reihe von Schicksalsschlägen (Tod des Vaters, schwere Erkrankung des Sohnes, Ausbrechen der Schizophrenie bei seiner Frau) durchlebte. Er unterzog sich daraufhin einer psychotherapeutischen Behandlung. Hermann Hesse, der nicht wusste, dass er seit langem an Leukämie litt, verstarb in der Nacht zum 9. August 1962 im Schlaf an einem Gehirnschlag.
„Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben.” - Mark Aurel
Mark Aurel, * 26.04.121 in Rom, † 17.03.180 wahrscheinlich in Vindobona, dem heutigen Wien, war von 161 bis 180 römischer Kaiser. Er gehörte zu der Reihe der sogenannten Adoptivkaiser (er wurde von Kaiser Antonius Pius adoptiert) und war gleichzeitig ihr letzter Vertreter. Gleichzeitig galt er als Hauptvertreter der philosophischen Strömung der Stoa.
Die letzten zehn Jahre seines Lebens verbrachte Mark Aurel vorwiegend auf Kriegsschauplätzen. Dort verfasste er Selbstbetrachtungen, die ihm später den Beinamen „Philosophenkaiser” einbrachten. Sie gehören heute zur Weltliteratur. Im August 178 brach Mark Aurel zum zweiten Markomannenkrieg auf. Auf diesem Feldzug starb Mark Aurel am 17. März 180.
„Den Tod fürchten die am wenigsten, deren Leben den meisten Wert hat.” - Immanuel Kant
Immanuel Kant (* 22.04.1724 in Königsberg, † 12.02.1804 ebenda) ist ein bedeutender Philosoph der Neuzeit. Seine Schrift „Kritik der reinen Vernunft” markiert den Beginn der modernen Philosophie.
Grundlegende Fragen seiner philosophischen Überlegungen sind die vier Fragen:
1. Was kann ich wissen?
2. Was soll ich tun?
3. Was darf ich hoffen?
4. Was ist der Mensch?
Seine Überlegungen bezogen sich auf sowohl auf die Religion, das Rechtswesen und die Geschichtsbetrachtung, so dass seine Perspektiven überaus umfassend waren. Bis heute tritt die Philosophie immer wieder in Dialog mit den Kant'schen Ideen.
„Der Tod ist nichts Schreckliches. Nur die fürchterliche Vorstellung vom Tode macht ihn furchtbar.” - Epiktet
Epiktet (* um 50 in Hierapolis in Phrygien; † wahrscheinlich 138 in Nikopolis in Epirus) war ein griechischer Philosoph. Er gehörte der Schule der späten Stoa an.
Epiktet lehrte, dass der Mensch unterschieden soll, was er selbst beeinflussen kann und was nicht. Je nachdem müsse der Mensch reagieren: Für Dinge, die in der eigenen Macht liegen, solle er einen Lösungsweg suchen, ist er machtlos, so soll er diese Situation als gegeben akzeptieren. Diese Gemütsruhe gilt als wichtiger Wert (daher sagen wir heute auch „mit stoischer Ruhe”).
„Ich möchte nicht sagen, dass ich mich vor dem Tod fürchte. Ich möchte nur nicht da sein, wenn er zu mir kommt.” - Woody Allen
Allen Stewart Konigsberg wurde am 1. Dezember 1935 in New York, USA, als Sohn jüdisch-orthodoxer Eltern geboren. Als Woody Allen machte er sich auf unterschiedlichen Feldern einen Namen; er ist Autor, Filmregisseur, Schauspieler und Jazz-Musiker. Bekannt wurde er durch Filme wie „Der Stadtneurotiker”, „Hannah und ihre Schwestern” und „Was Sie schon immer über Sex wissen wollten”. Er wurde über 20-mal für einen Oscar nominiert und erhielt diese Auszeichnung 3-mal. Er gilt als einer der bedeutendsten Filmregisseure unserer Zeit.
Woody Allen kultiviert in seinem Werk einen Humor, der zwischen Ungeschicklichkeit und Intellektualität schwankt. Oftmals bestehen seine Witze aber auch aus absurden Vergleichen.